Es ist ok.
2021


Ich tippe auf der Bahnfahrt nach Leipzig einen Text ein, lösche ihn wieder, schließlich bin ich nicht hier. Weg vom Fenster der Welt, versteck mich hinter Lagen von Gartenfolie und wirren Wörtern. Verlier mich, überlager mich, lauf weiter. Überall ein bisschen Farbe drauf, um mich selbst zu verstecken. Schließlich geht es mir gut.

Gut.

Gut ist meine Standardantwort für alles, wie es mir geht, wie mein Tag war oder wie ich letzte Nacht geschlafen habe. Dabei ist es schon lange nicht mehr gut. Es ist ok.Diese Arbeit handelt von mir, von mir und meiner Depression.






Die Arbeit ist zusammen mit dem Kurs How (Not) To Be Seen? und Tobias Zielony entstanden
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